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Sobotka/Kern: „Die Mindestsicherung soll Sprungbrett in das Arbeitsleben sein“

Die Reform der Mindestsicherung sorgt für mehr Gerechtigkeit im System und einheitliche Regelungen in ganz Österreich.

„Die Bundesregierung präsentierte gestern im Ministerrat ihr Paket zur Reform der Mindestsicherung. Diese Sozialhilfe soll künftig max. 863 Euro für Alleinstehende oder 1.208 Euro für Paare betragen. Für Kinder wird es gestaffelte Beiträge geben und für Menschen mit Behinderung und Alleinerziehende wird es Zuschläge geben! Der Bund regelt den Rahmen, die Details liegen bei den Ländern. Der NÖAAB unterstützt dieses Vorhaben und freut sich, dass dadurch mehr Gerechtigkeit in Österreich herrscht. Wir stehen auf der Seite derjenigen, die jeden Tag arbeiten gehen, um das Sozialsystem zu finanzieren. Die Mindestsicherung war immer als Sprungbrett in das Arbeitsleben konzipiert, nun wird es endlich bundesweit geregelt und umgesetzt. Niederösterreich war einmal mehr Vorreiter und hat sich bereits in den letzten Jahren damit stark auseinandergesetzt", erklärt NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern.

„Es handelt sich um eine langjährige Forderung des NÖAAB die nun umgesetzt wird. Das Ziel muss immer sein, dass die Mindestsicherung jenen hilft, die auf Unterstützung angewiesen sind, und motiviert, um in einen geordneten Arbeitsprozess zurückkehren zu können. In einer Gesellschaft, die auf Eigenverantwortung beruht, muss es einen Unterschied machen, wenn jemand täglich zur Arbeit geht“, betont NÖAAB-Landesobmann Wolfgang Sobotka.